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Ganzheitliche Begleitung bei Endometriose und Adenomyose

Bei Endometriose und Adenomyose leiden viele Frauen unter chronischen Unterbauchschmerzen, oft verstärkt durch schmerzhafte Verspannungen im Beckenboden. Diese Verspannungen können eigenständige Beschwerden wie Krämpfe, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder beim Stuhlgang verstärken oder sogar verursachen.

Osteopathische Behandlung am Unterbauch

Mein Ansatz

Den ganzen Körper im Blick

Die Osteopathie verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Sie betrachtet den Körper nicht als Summe einzelner Beschwerden, sondern als zusammenhängendes System, in dem Strukturen, Gewebe und Funktionen miteinander in Verbindung stehen. Durch manuelle Techniken können Spannungen im Gewebe behandelt und die Beweglichkeit von Muskeln, Faszien und inneren Strukturen unterstützt werden.

Gerade bei Endometriose und Adenomyose kann dieser Ansatz eine wertvolle begleitende Unterstützung sein. Die Beschwerden gehen häufig mit Verklebungen und Bewegungseinschränkungen der inneren Organe sowie einer erhöhten Spannung im umliegenden Gewebe einher. Dabei beschränken sie sich oft nicht auf das kleine Becken, sondern können über Faszienketten und Nervenbahnen auch andere Körperregionen beeinflussen – etwa den unteren Rücken, das Zwerchfell oder die Verdauung.

Häufig arbeite ich daher am Beckenboden, an viszeralen Strukturen im Unterbauch, am Zwerchfell und an der Wirbelsäule. Mit sanften manuellen Techniken möchte ich die Beweglichkeit im Becken- und Bauchraum fördern, Spannungen lösen und das umliegende Gewebe entlasten. So kann der Körper unterstützt werden, sich besser zu regulieren und mit den Belastungen der Erkrankung umzugehen.

Wichtig ist mir dabei ein einfühlsamer und individueller Umgang: Ich nehme mir Zeit, das persönliche Schmerz- und Spannungsmuster jeder Patientin zu verstehen, höre genau zu, nehme die individuelle Krankengeschichte ernst und stimme jede Behandlung sorgfältig auf die aktuellen Beschwerden und das Wohlbefinden ab.

Beschwerdebilder

Wobei kann Osteopathie bei Endometriose helfen?

  • Chronische Unterbauchschmerzen
  • Verspannungen im Beckenboden
  • Krämpfe und Dysmenorrhoe
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • Schmerzen beim Stuhlgang
  • Spannungsmuster nach Endometriose-OP

Hinweis: Osteopathie ersetzt keine gynäkologische oder medizinische Betreuung, kann aber begleitend eingesetzt werden.

Häufige Fragen zur Osteopathie bei Endometriose und Adenomyose

Kann Osteopathie Endometriose oder Adenomyose heilen?
Nein – Endometriose und Adenomyose sind komplexe Erkrankungen, die ärztlich diagnostiziert und behandelt werden müssen. Osteopathie ist eine begleitende Methode, die helfen kann, mit den körperlichen Auswirkungen besser umzugehen.
Wie kann Osteopathie bei Endometriose und Adenomyose helfen?
Durch manuelle Techniken können Spannungen im Gewebe behandelt und die Beweglichkeit von Muskeln, Faszien und inneren Strukturen unterstützt werden. Viele Frauen empfinden die Behandlung als spürbare Entlastung im Beckenboden und Unterbauch.
Wann während des Zyklus ist eine Behandlung sinnvoll?
Behandlungen sind grundsätzlich in jeder Zyklusphase möglich. Manche Frauen empfinden eine Behandlung kurz vor der Periode als wohltuend, um entspannter in diese Phase zu gehen. Andere bevorzugen den Zeitpunkt nach der Periode, um im Anschluss ausgleichend zu wirken.
Wie oft sollte ich kommen?
Das richtet sich nach Ihrem individuellen Befund. Häufig beginnen wir mit zwei bis drei Sitzungen in engerem Abstand und gehen dann in eine begleitende monatliche Frequenz über – je nach Beschwerdebild und Lebenssituation.
Porträt von Nora Pauline Schütz, Heilpraktikerin & Osteopathin (M.Sc.) in Hamburg

Über mich

Nora Pauline Schütz

Heilpraktikerin & Osteopathin (M.Sc.) · Mitglied im Verband freier Osteopathen (V.f.O.)

Osteopathische Praxis in Hamburg mit Schwerpunkt Frauenheilkunde, Schwangerschaft, Postpartum und chronischen Unterbauchbeschwerden.

Mehr über mich →

Zuletzt aktualisiert: Mai 2026

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